Einsatz der Feuerwehr

Mähdrescher setzt Stoppelfeld in Krukow in Brand

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Totalschaden: Ein Mähdrescher fing auf einem Getreidefeld am Krukower Weg Feuer und brannte aus.

Totalschaden: Ein Mähdrescher fing auf einem Getreidefeld am Krukower Weg Feuer und brannte aus.

Foto: Leimig, Christoph

Eine Landwirtschaftsmaschine hatte bei der Getreideernte Feuer gefangen. Gleich vier Wehren rückten zum Einsatz am Krukower Weg aus.

Krukow. Ein brennender Mähdrescher brachte am Sonnabend gleich vier Freiwillige Feuerwehren ins Schwitzen. Um 14.20 Uhr war die Landmaschine auf einem Getreidefeld am Krukower Weg bei Erntearbeiten in Brand geraten. Durchaus nicht ungewöhnlich, erklärt Peter Kunze, der Sprecher der Geesthachter Feuerwehr. Bei den gegenwärtigen Temperaturen könne bereits ein Stein ausreichen, der in die Maschine geraten sei und dort Funken geschlagen habe. Bei Eintreffen der Feuerwehren aus Geesthacht, Grünhof-Tesperhude, Krukow und Schnakenbek brannten etwa 6000 Quadratmeter Stoppelfeld sowie der Mähdrescher.

Eine schwarze Rauchwolke wies den Einsatzkräften den Weg in die Feldmark. Bei deren Eintreffen stand der Mähdrescher bereits im Vollbrand, und der Landwirt hatte mit dem Trecker eine Brandschneise gezogen.

Mehrere Atemschutztruppen waren in Krukow im Einsatz

Es wahren mehrere Atemschutztrupps im Einsatz, gelöscht wurde mit mehreren Rohren und Feuerpatschen. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendelbetrieb zum Dorfteich in Krukow gefahren. Beim Mähdrescher musste Schaum eingesetzt werden, weil neben Kraftstoff auch die Reifen brannten. „Mit Reifen gibt es oft Probleme“, erläutert Peter Kunze, „die flammen immer mal wieder auf.“

Auslaufender Diesel machte weniger Sorgen, er konnte an der Tankeitung abgeklemmt werden.

Landwirt wurde vom Rettungsdienst versorgt

Der Landwirt wurde vom Rettungsdienst versorgt, er hatte etwas Rauchgas eingeatmet und lehnte den Transport in ein Krankenhaus ab. Am Ende wurde die vom Brand betroffene Fläche von einem weiteren Landwirt umgepflügt.

Gegen 16.20 Uhr war der Einsatz dann beendet, nur die Feuerwehr aus Krukow verblieb noch am Einsatzort, um mögliche Brandnester zu kontrollieren. Außer den Wehren waren ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei im Einsatz. Insgesamt wurden drei C-Rohre, ein Schaumrohr und fünf Trupps mit Atemgeräten eingesetzt. Vor Ort waren etwa 40 Kräfte.

( pal )

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