Bremen. Der Stadtstaat impft bundesweit am schnellsten. Seit Kurzem setzt der Senat auch auf mobile Angebote – und die werden gut angenommen.

Spritze um Spritze stapeln sich in der roten Abfallbox auf dem Tisch. Sie liegen kreuz und quer aufeinander, sind bis zum letzten Tropfen ausgedrückt. Karin Wehrenberg wirft eine weitere hinein. Die 66 Jahre alte Krankenpflegerin hat alle an diesem Morgen verimpft. Das ist Routine für sie, außergewöhnlich ist der Ort: Sie setzt die Spritzen auf einer Einkaufsstraße im Stadtteil Bremen-Vegesack. Dort parkt das Impfmobil des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das fast täglich seinen Standort wechselt.