Unfälle

Wo es auf den Autobahnen im Norden besonders gefährlich ist

Immer wieder kommt es auf den Autobahnen zu schweren Unfällen (Archivbild).

Immer wieder kommt es auf den Autobahnen zu schweren Unfällen (Archivbild).

Foto: dpa

Laut Statistischem Bundesamt gab es 2018 im Norden zwei Schwerpunkte, an denen besonders viele Menschen verunglückten.

Hamburg. Wo befinden sich auf den Autobahnen im Norden die Unfallschwerpunkte? Nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes für das vergangene Jahr, die dem NDR vorliegt, liegen die Autobahnabschnitte, auf denen es 2018 besonders viele Tote und Schwerverletzte gab, an der A19 bei Malchow und der A2 bei Braunschweig.

Trauriger Spitzenreiter ist demnach die A19 in Mecklenburg-Vorpommern mit acht Schwerverletzten, die auf einen schweren Busunfall im August 2018 zurückgehen. Auf einem Abschnitt der A24 in Richtung Hamburg zwischen Wöbbelin und Hagenow gab es sechs Tote und Schwerverletzte, ebenso auf der A20 bei Tribsees.

Schwere Unfälle auch auf der A7

Platz zwei der Auswertung ist die A2 in Niedersachsen, auf der zwischen der Anschlussstelle Braunschweig-Flughafen und Kreuz Braunschweig-Nord ebenfalls acht Menschen ums Leben kamen oder schwer verletzt wurden. Wie der NDR berichtet, sei dies unter anderem auf Baustellen zurückzuführen, die im vergangenen Jahr in dem Bereich lagen. Beim Kreuz Braunschweig-Ost kam es zu fünf Toten und Schwerverletzten.

Und auch auf der A7 krachte es. In Richtung Flensburg bei Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein führten Unfälle zu sieben Schwerverletzten. In Richtung Hannover vor dem Dreieck Hamburg-Südwest kam es zu fünf Toten oder Schwerverletzten. Auch auf der A215 in Richtung Dreieck Bordesholm gab es im vergangenen Jahr fünf Tote und Schwerverletzte, ebenso wie auf der A23 vor Itzehoe in Richtung Hamburg.