Kieler Woche

Windjammer erobern bei Windstärke 5 die Kieler Förde

Kurs Kieler Woche: Windjammerparade in der Förde

Kurs Kieler Woche: Windjammerparade in der Förde

Foto: dpa

Die Parade gehört zum Ritual der Kieler Woche. Größtes Schiff ist die 117 Meter lange russische Viermastbark „Sedov“.

Kiel. Angeführt vom deutschen Segelschiff „Roald Amundsen“ ist am Sonnabend die Windjammerparade zur Kieler Woche gestartet. Bei wolkigem Himmel und Windstärke 5 reihten sich 90 Groß- und Traditionssegler sowie 13 Dampf- und Begleitschiffe hinter dem 50 Meter langen Schiff zum maritimen Höhepunkt des Festes ein. Größtes Schiff war in diesem Jahr die 117 Meter lange russische Viermastbark „Sedov“. Sie gilt als größter noch fahrender Windjammer der Welt.

Feuerwerk am Sonntag

Begleitet wurden die Schiffe von zahlreichen kleinen Jachten und Booten. Vom Fördeufer aus verfolgten Zuschauer das Geschehen auf dem Wasser. Voraussichtlich gegen 13 Uhr soll die Parade eine gedachte Ziellinie zwischen dem Olympiazentrum Schilksee auf dem Westufer der Förde und dem Ostseebad Laboe auf der anderen Seite passieren. Dann löst sich die Formation auf und die Schiffe nehmen ihren eigenen Kurs. Das größte Sommerfest im Norden Europas soll am Sonntagabend mit dem traditionellen Feuerwerk über der Innenförde zu Ende gehen. Insgesamt werden an den zehn Veranstaltungstagen erneut rund drei Millionen Besucher erwartet.