Krankheiten

50 Grippetote in Niedersachsen – auch Kleinkinder

Außergewöhnlich viele Menschen infizieren sich weiterhin neu. Längst nicht alle Todesopfer sind Senioren.

Hannover. Die heftige Grippewelle hat in Niedersachsen inzwischen 50 Menschen das Leben gekostet. Unter den Todesfällen befanden sich 15 Menschen im Alter unter 70 Jahren, darunter 2 Kleinkinder, teilte das Landesgesundheitsamt am Dienstag mit. Die Grippewelle flaue nur sehr langsam ab.

Immer noch erkrankten außergewöhnlich viele Menschen. Der Krankenstand in den Kitas als auch die Zahl der Rachenabstriche, die eine Grippeerkrankung nachwiesen, sank allerdings schon in der dritten Woche in Folge leicht. Abhängig von der Schwere der jeweiligen Grippesaison kann diese meist in Kombination mit anderen bereits bestehenden Krankheiten zu bundesweit mehr als 20.000 Todesfällen führen.

Weiterhin sehr stark von der Grippe betroffen sind die Kreise Aurich, Wesermarsch, Diepholz, Osnabrück, Harburg, Uelzen, Celle, Peine, Goslar, Northeim, Holzminden, Hameln-Pyrmont, Schaumburg und der Heidekreis. Beeinträchtigt wurde die statistische Erhebung in der vergangenen Woche durch Streiks in Kindertagesstätten. Auch während der nun begonnenen Osterferien sei die Aussagekraft zu den Krankenstandsdaten in den Kitas eingeschränkt.

Auch bundesweit flaut die heftige Grippewelle nur langsam ab, teilte das Landesgesundheitsamt mit. Abhängig von der Schwere der jeweiligen Grippesaison kann diese meist in Kombination mit anderen bereits bestehenden Krankheiten zu bundesweit mehr als 20.000 Todesfällen führen.