Deutsche Bahn/Metronom

Grippewelle führt zu zahlreichen Zugausfällen im Norden

Viele Lokführer sind an Grippe erkrankt (Symbolbild)

Viele Lokführer sind an Grippe erkrankt (Symbolbild)

Foto: Carsten Rehder / dpa

Angestellte aus der Verwaltung müssen als Zugführer einspringen. Grippebedingte Ausfälle vor allem im Regionalverkehr.

Hannover.  Die Grippewelle wirkt sich auch auf den Zugverkehr aus. Im norddeutschen Regionalverkehr muss mit Ausfällen gerrechnet werden, weil Zugführer erkrankt sind. Zur Größenordnung machte die Bahn am Montag keine Angaben. Am stärksten betroffen ist demnach der Südwesten Deutschlands. Um die Engpässe zu beheben, kommen Zugführer in einigen Fällen früher aus dem Urlaub zurück.

Auch bei der Eisenbahngesellschaft Metronom sind in den vergangenen Tagen einzelne Züge nicht gefahren. „Bedeutend mehr Angestellte sind krank als in den vergangenen Jahren“, sagte eine Sprecherin der in Uelzen ansässigen Gesellschaft, deren Züge in Niedersachsen, Bremen und Hamburg unterwegs sind. Angestellte aus der Verwaltung müssten als Zugführer einspringen. „Aber die haben natürlich alle einen Lokführerschein“, sagte die Sprecherin.