Elmshorn

Prozess um blutigen türkisch-kurdischen Streit hat begonnen

Messerstecherei in einer Gaststätte in Elmshorn. Opfer war mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen in Klinik gebracht worden.

Itzehoe.  Unter strengen Sicherheitsmaßnahmen hat am Montag vor dem Landgericht Itzehoe ein Prozess um einen blutigen türkisch-kurdischen Streit begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten versuchten Totschlag vor. Danach soll in der Nacht zum 29. Juli 2016 ein Streit unter türkischen Staatsbürgern in einer Gaststätte in Elmshorn in eine Messerstecherei ausgeartet sein.

Der zur Tatzeit 23 Jahre alte Kurde soll einen damals 48-Jährigen niedergestochen haben. Das Opfer wurde mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen in Brust und Bauch in ein Krankenhaus gebracht. Der Angeklagte hatte bislang die Tatvorwürfe bestritten. Für den Prozess wurden zunächst sechs Verhandlungstage anberaumt. Es seien 23 Zeugen sowie Sachverständige geladen, sagte ein Gerichtssprecher.