Lüneburg

Bombenfund: Beide Blindgänger erfolgreich entschärft

In Lüneburg wurden am Dienstag zwei Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Beide wurden am Mittwoch erfolgreich entschärft.

Hamburg/Lüneburg. Die zwei Weltkriegsbomben, die am Dienstag im Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch, am Drosselweg und am Amselweg, gefunden worden waren, sind erfolgreich entschärft worden. Bereits seit 8.30 Uhr mussten am Mittwoch rund 1300 Menschen ihre Häuser rund um die Fundorte verlassen. Eine Grundschule für rund 270 Schüler sowie zwei Kindertagesstätten mit insgesamt etwa 70 Kindern blieben geschlossen, wie eine Stadtsprecherin mitteilte.

Die Häuser in einem Umkreis von jeweils 500 Metern um die Fundstellen waren evakuiert worden. Für die Betroffenen wurde ein Ausweichquartier in einem Gemeindezentrum eingerichtet. Einschränkungen gab es zudem für verschiedene Buslinien sowie den Straßenverkehr. Auch eine Sportanlage eines Vereins konnte nicht genutzt werden.

Bahnverkehr war am Morgen gestört

Die Entschärfungen haben zu deutlichen Einschränkungen im Bahnverkerkehr zwischen Hamburg, Lüneburg und Uelzen gesorgt. Die Bahnstrecke ist aber bereits nach erfolgreichem Abschluss der ersten Entschärfung wieder freigegeben worden.

Trotzdem kann es auf einigen Fahrten der Metronom Linien RE3 und RB31 von Hamburg über Lüneburg nach Uelzen, sowie Fahrten der Linie RB32 (Erixx), die zwischen Dannenberg Ost und Lüneburg verkehren, noch zu Problemen kommen. Genauere Informationen erhalten Reisende auf der Internetseite des Bahnunternehmens sowie unter der Rufnummer (0581) 97 164-164.

Auch Züge des Fernverkehrs der Deutschen Bahn können noch von den Nachwirkungen der Entschärfungen betroffen sein. Eine Übersicht, welche Züge nach der Sperrung aktuell verspätet sind oder ausfallen, gibt es hier.