Niedersachsen

Kadaver des angefahrenen Wolfs nahe A27 entdeckt

Ein europäischer Grauwolf  in einem der weitläufigen Gehege des Wolfscenters von Dörverden (Niedersachsen)

Ein europäischer Grauwolf in einem der weitläufigen Gehege des Wolfscenters von Dörverden (Niedersachsen)

Foto: Ingo Wagner / dpa

Das tote Tier wird jetzt zur weiteren Untersuchung in das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht.

Hagen. Der Wolf, den eine 38 Jahre alte Bremerin am vergangenen Mittwoch auf der Autobahn 27 angefahren hatte, ist tot geborgen worden. Der Kadaver wurde am späten Freitagabend bei der Abfahrt Hagen (Landkreis Cuxhaven) entdeckt, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Montag mit.

Experten gehen davon aus, dass es sich bei dem toten Wolf um das am Mittwoch angefahrene Tier handelt, das zunächst nicht gefunden werden konnte. Die Autobahn 27 war für die Suche nach dem Wolf in Richtung Cuxhaven am Mittwoch für mehrere Stunden voll gesperrt worden.

Der Kadaver wird jetzt zur weiteren Untersuchung in das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht. In dem Institut werden alle Totfunde dokumentiert.

Bereits Mitte April war ein Wolf auf der A7 in Großburgwedel bei Hannover überfahren worden. Nach Zahlen der Landesjägerschaft sind in Niedersachsen insgesamt etwa 50 Wölfe unterwegs.

(dpa/HA)