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Der Familiensitz im Sachsenwald

Anno 1763 ließ der regierende Graf Friedrich zur Lippe-Biesterfeld im Sachsenwald ein Jagdhaus errichten und nannte es Friedrichsruh. Nach seinem Tod und mehreren Eigentümerwechseln wurde der herrschaftliche Besitz Anfang des 19. Jahrhunderts in eine Gastwirtschaft umgewandelt. Nach dem Bau der Eisenbahnlinie Hamburg–Berlin wurde es durch eine größere Wirtschaft ersetzt.

Otto von Bismarck bekam nach dem Sieg über die Franzosen und der Reichsgründung 1871 von Kaiser Wilhelm den Sachsenwald geschenkt. Er ließ Friedrichsruh zum Familiensitz umbauen. Mit seiner Frau Johanna fand er oberhalb des Schlosses seine letzte Ruhe – in einem 1899 in neoromantischem Stil erbauten Mausoleum.