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Niedersachsen pokert bei der Elbvertiefung

Niedersachsen hat sich im Streit um die geplante Elbvertiefung auf Hamburg zubewegt. Im Gespräch mit dem Abendblatt ließ Ministerpräsident David McAllister (CDU) am Rande des Küsten-Gipfels in Kiel durchblicken, dass der Konflikt um die Deichsicherheit weitgehend ausgeräumt ist. Verhandelt wird zwischen Niedersachsen und dem Bund (Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord) noch über einige Millionen Euro, mit denen Niedersachsen den Schutz der Obstbauern verbessern will. Die Landwirte fürchten eine Versalzung des Wassers.

McAllister ließ zugleich offen, ob Niedersachsen bis Ende März sein Einvernehmen zur Elbvertiefung erteilt oder nicht. Auch ein Antrag auf Fristverlängerung ist nicht vom Tisch.

Schleswig-Holstein hatte am Dienstag seine Zustimmung zu dem Projekt gegeben.

( (ubi) )

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