Wohnungssuche

Diskriminierung wegen fremder Namen ist weniger geworden

München. Bei der Wohnungssuche helfen deutsche Namen. Allerdings nimmt diese Diskriminierung laut einer Studie ab. Die Forscher der LMU München und der Universität Koblenz hatten Ergebnisse von 71 Feldexperimenten zwischen 1973 und 2015 ausgewertet und auch eigene Experimente gemacht. Demnach müssen Angehörige einer ethnischen Minderheit sechs Bewerbungen schreiben, um zu zwei Besichtigungen eingeladen zu werden, während bei Wohnungssuchenden mit einem typischen Nachnamen fünf reichen.