Forschung

Deutsch-russisches Projekt „Icarus“ steht in den Startlöchern

Moskau. Die Antenne für das deutsch-russische Forschungsprojekt „Icarus“ hat erfolgreich die Internationale Raumstation ISS erreicht. Mit dem Millionenprogramm wollen Forscher unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Ornithologie weltweite Wanderungen von Tieren, vor allem Vögeln beobachten. Ein Computer für das Projekt war bereits im Oktober zur ISS gebracht worden. Der Agentur Interfax zufolge sollen russische Kosmonauten die Antenne an dem fliegenden Labor rund 400 Kilometer über der Erde montieren.