Wissenschaft

Es gibt immer weniger Orang-Utans

Sie haben ein rötliches Fell und leben im Regenwald: Orang-Utans. Früher waren die Menschenaffen in ganz Südostasien weitverbreitet. Heutzutage stehen sie auf der Liste der Tiere, die vom Aussterben bedroht sind.

In freier Wildbahn findet man Orang-Utans nur noch auf den Inseln Borneo und Sumatra. Forscher haben die Orang-Utans in einer langen Studie beobachtet und nun eine traurige Nachricht bekannt gegeben: Die Zahl der Orang-Utans ist noch weiter zurückgegangen. Es gibt nur noch zwischen 50.000 und 100.000 der Tiere, schätzen die Experten.

Die Experten sagen, der Grund dafür ist vor allem, dass der Lebensraum kleiner wird. Menschen holzen den Regenwald ab, weil sie die freien Flächen für die Landwirtschaft nutzen wollen. Aber auch die Jagd auf die Tiere ist ein Problem, dabei ist das eigentlich verboten. Tierschutzorganisationen setzen sich für die Orang-Utans ein. Sie fordern: Stoppt die Wilderei und erhaltet die Wälder! In Hamburg kann man Orang Utans in Hagenbecks Tierpark sehen. Seit dem Umzug der Orang-Utan-Familie ins neue Haus im Jahr 2004 sind dort vier Affenbabys zur Welt gekommen: ein Junge und drei Mädchen. Gerade die weiblichen Tiere sind besonders wichtig für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm, sagen die Experten. Tagsüber vertreiben sich die Orang-Utans bei Hagenbeck ihre Zeit mit der Suche nach Futter, das die Pfleger morgens im Gehege versteckt haben. Oder sie dösen in Hängematten, spielen und hangeln sich mit Hilfe der Bambusstangen und Hanfseile durch die Anlage.