Hamburg

Neuer Trainer, neues Glück. Warum?

Hamburg.  Eine Niederlage folgt auf die nächste. Selbst die besten Fußballer schaffen es nicht mehr, den Ball ins Tor zu schießen. So etwas passiert hin und wieder in der Bundesliga.

Manchmal entscheiden die Club-chefs in so einer Lage: Wir brauchen einen neuen Trainer! Sie hoffen, dass die Mannschaft mit ihm wieder gewinnt. Aber kann der neue Trainer so viel verändern? Schließlich stehen dieselben Spieler auf dem Platz.

Im Fall von Trainer Peter Stöger hat es jetzt geklappt. Erst am Sonntag hatte ihn der Verein Borussia Dortmund als neuen Trainer vorgestellt. Schon Dienstagabend fand das erste Spiel statt. Dortmund gewann 2:0 in Mainz. Der erste Sieg nach mehreren Wochen. Wie hat der neue Trainer das gemacht?

„Ich habe die Mannschaft jetzt zwei oder drei Tage kennengelernt“, erzählte Peter Stöger hinterher. Beim Training hätte er vor allem über die Taktik gesprochen. „Wir haben viele Gespräche geführt und zugehört.“ Kurios: Peter Stöger war erst vor wenigen Tagen beim 1. FC Köln entlassen worden, weil die Mannschaft nicht mehr siegen konnte. Und jetzt dieser schnelle Erfolg mit Dortmund!

Dass ein neuer Trainer in so kurzer Zeit beim Umgang mit dem Ball oder in der Fitness viel bewirken kann, glauben Experten nicht. Das dauert viel länger. Aber vielleicht kann er seine neue Mannschaft besser aufrütteln als sein Vorgänger. Oder manche Spieler möchten dem neuen Chef beweisen, was sie können.

Mal sehen, ob es so weitergeht. Am Wochenende spielt Dortmund gegen Hoffenheim in der Bundesliga. Ob der neue Trainer Peter Stöger dann wieder Glück hat und gewinnt?