Infektion

Milzbrand könnte Schimpansen langfristig bedrohen

Berlin. Eine Variante des Milzbrand-Erregers ist deutschen Forschern zufolge eine größere Gefahr für Wildtiere in den Tropen als gedacht. Anders als beim klassischen Erreger versterben an der Variante nicht nur vorrangig Huftiere. Diese Infektionen könnten langfristig zum Rückgang und gar zum Aussterben der Schimpansen-Population im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste beitragen, so die Forscher im Fachblatt „Nature“. Hintergrund der Studie sind auch als möglich erachtete, bislang nicht beobachtete Infektionen beim Menschen.