Premium-Fernseher nun bezahlbar

Leuchtende Farben, hoher Kontrast – bessere Technik für unter 1000 Euro

Berlin. Große Innovationen in der Bildschirmtechnologie wird man auf dieser IFA vermutlich vergeblich suchen. Stattdessen konzentrieren sich die Hersteller darauf, Technik aus Topgeräten zu verfeinern und auch für günstigere Modelle anzubieten. UHD oder 4K-Auflösung gehören bei der neuesten Generation von TV-Geräten zum Standard. Was nach spektakulärer Bildverbesserung klingt, erweist sich in der Praxis als ernüchternd, weil entsprechende Inhalte fehlen.

Spürbar können dagegen Technologien wie HDR das Bild verbessern: HDR sorgt für einen besonders hohen Bildkontrast, weil der Bildschirm gleichzeitig besonders helle und besonders dunkle Bildpassagen detailreich anzeigt. Zudem können TV-Geräte dank Quantum Dot und ähnlichen Displaytechnologien lebendigere Farben darstellen. Waren diese Vorteile im vergangenen Jahr noch den teuren Topmodellen vorbehalten, wird man diesmal auch entsprechende Geräte für unter 1000 Euro sehen.

Auch Fernseher mit der LCD-Alternative OLED werden in diesem Jahr in den Messehallen deutlich öfter stehen. Wirklich günstig ist OLED, das seit jeher mit tollen Kontrasten und großem Farbumfang punkten kann, aber noch immer nicht. Mit einem echten Preisrutsch ist wohl erst 2017 zu rechnen.

Das Thema DVB-T2 HD wird ebenfalls eine Rolle spielen – schließlich ist die Neuauflage des digitalen Antennenfernsehens schon in vielen Großstädten empfangbar. Entsprechende Endgeräte kommen nun ebenfalls zunehmend auf den Markt. Die Zahl der UHD-Blu-ray-Player wird dagegen noch immer überschaubar bleiben – entsprechend gekennzeichnete 4K UltraHD-Blu-rays sind ebenfalls noch Mangelware.