Hamburg

Radfahrer im „toten Winkel“

Hamburg.  Helm aufsetzen und los geht’s! So einfach ist es als Radfahrer im Straßenverkehr leider nicht. Ist man mit einem Fahrrad unterwegs, muss man auf viele Dinge achten.

Die Straße teilen sich Radfahrer unter anderem mit Autos, Bussen und Lastwagen. Diese sind deutlich größer und schneller als ein Fahrrad. Deshalb muss man besonders aufpassen.

Oft werden Radfahrer nämlich übersehen, und es kommt zu Unfällen. Das liegt auch daran, dass Autofahrer die Fahrräder in ihren Spiegeln nicht immer sehen können. Aber wie kommt das?

Bei jedem Auto, Bus und Lkw gibt es vier Bereiche, die der Fahrer mit seinen Spiegeln nicht einsehen kann. Diese Bereiche nennt man tote Winkel. Besonders gefährlich sind sie auf der rechten Seite des Fahrzeuges. Dort stehen Radfahrer häufig an Kreuzungen. Will der Autofahrer rechts abbiegen, kann er den Radfahrer nicht in seinem Spiegel sehen. Deshalb sollte man als Radfahrer entweder möglichst weit vor oder hinter dem Fahrzeug stehen.

Einige Experten wollen nun eine Technik entwickeln, um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern. Das System soll Autofahrer automatisch warnen, wenn ein Radfahrer im toten Winkel steht – vielleicht durch ein Lichtsignal oder einen Alarmton. Bis es so weit ist, haben die Fachleute aber noch viel Arbeit vor sich.

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