Forschung

Hamburger optimieren Nanokristalle für Solarzellen

Hamburg. Solarzellen und Computerchips haben eines gemeinsam: Sie bestehen bisher überwiegend aus dem Halbleiter Silizium. Dessen Herstellung ist sehr teuer. Deshalb suchen Forscher nach günstigeren Materialien, die ähnlich effizient sind. Ein Team um Christian Klinke von der Uni Hamburg hat nun nachgewiesen, dass sich zweidimensionale Nanokristalle aus Bleisulfid für den Einsatz in Solarzellen und als Transistoren eignen. Bleisulfid kann wie Silizium als Halbleiter fungieren und Licht in elektrischen Strom umwandeln oder Strom leiten. Wie die Forscher im Fachjournal „Nanoscale“ berichten, haben die erzeugten Strukturen eine Fläche von einigen Quadrat-Mikrometern und eine Höhe von nur zwei bis 20 Nanometern. Ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter.