Forschungsschiff „Sonne“ findet im Atlantik zufällig Manganknollen

Hamburg. Im Atlantik war ihr Vorkommen bisher unbekannt: Das Forschungsschiff „Sonne“ hat auf seiner Expedition zufällig ein Feld mit Manganknollen entdeckt. Sie enthalten seltene Metalle wie das namensgebende Mangan. Das Feld liegt rund 5000 Meter unter dem Meeresspiegel im Gebiet des Mittelatlantischen Rückens. Die Wissenschaftler stießen darauf, weil sie ein Gerät in die Tiefe hinabgelassen hatten, um die Sedimente des Meeresbodens zu untersuchen. Statt sandiger Proben brachte der Forschungsschlitten Manganknollen an Deck, die teilweise so groß wie Kegelkugeln waren.

Die Knollen bilden sich auf oder in dem Sediment um einen Kern herum. Ihr schwarzer Teil befindet sich dabei oberhalb des Sediments, der rostbraune Teil im Sediment. Im Pazifik gibt es größere Gebiete, wo Vorkommen von Manganknollen bekannt sind. Diese Vorkommen sollen mit der „Sonne“ in den kommenden Jahren wissenschaftlich untersucht werden.

Weitere Informationen zur Expedition der „Sonne“ und zum Forschungsblog der Wissenschaftler: www.abendblatt.de/mangan-sonne