Archäologie

Krebsmetastasen in 3200 Jahre altem Skelett

Durham. Archäologen haben im Sudan ein mehr als 3200 Jahre altes, von Krebsmetastasen befallenes männliches Skelett entdeckt. Es ist das älteste bislang gefundene Skelett, in dem sich Spuren der Krankheit fanden, wie eine in der Fachzeitschrift „PLOS One“ veröffentlichten Studie angibt. In archäologischen Funden ist die Krankheit äußerst selten nachzuweisen. Deswegen sei man bislang davon ausgegangen, dass Krebs in erster Linie auf die zeitgenössische Lebensweise und die höhere Lebenserwartung zurückzuführen sei, schreiben die Forscher der Universität von Durham (England).