Kritik

Nobelpreisträger: Deutsche Forschung zu stark reguliert

Frankfurt/Main. Der Nobelpreisträger und Biochemiker Thomas Südhof sieht in der deutschen Forschungslandschaft Nachbesserungsbedarf. „Es gibt viel zu viele Bestimmungen und Regulation im Land, viel zu viele Dauerzusagen für Mittel, und es gibt zu wenig Flexibilität und auch etwas zu wenig Leistungsbezogenheit“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der 58-Jährige, der in den USA forscht, wird in diesem Jahr als Gastwissenschaftler in Berlin arbeiten.