Umwelttipp

Fair gehandelte Schokolade zum Fest

Alle Jahre wieder lassen bunte Schoko-Weihnachtsmänner Kinderaugen leuchten. Doch in Westafrika, wo der Großteil der weltweit produzierten Schokolade herkommt, müssen laut Unicef mehr als 200.000 Kinder auf Kakaoplantagen arbeiten. Die meisten werden ausgebeutet, können nicht zur Schule gehen. Fairtrade unterscheidet zwischen „ausbeuterischer Kinderarbeit“ und „arbeitenden Kindern“. Zwar erkennt das wichtigste Siegel des fairen Handels an, dass einige Kinder zur Bekämpfung der Armut in der Familie mithelfen müssen, setzt dem aber enge Grenzen. So sollten Verbraucher zur fairen Schokolade (u.a. Fairtrade, Gepa, El Puente) greifen. Sie verspricht zudem faire und stabile Preise für die Kakao-Bauern.

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