Gute Frage

Kann ein einzelnes Haar am Tatort einen Verbrecher überführen?

Prof. Klaus Püschel, Institut für Rechtsmedizin, Uniklinikum Eppendorf:

In jedem Haar steckt unsere Erbinformation, die DNA. Sie ist bei jedem Menschen einzigartig zusammengesetzt; nur eineiige Zwillinge haben dieselben Gene. Für die DNA-Analyse genügt Rechtsmedizinern und Kriminalisten eine winzige Menge an Körperzellen. Die entschlüsselte DNA wird mit dem Erbgut verdächtigter Personen und der Datenbank vorbestrafter Täter des Bundeskriminalamts abgeglichen. So kann ein einzelnes Haar die Ermittler tatsächlich zum Täter führen. Besser noch als ein verlorenes Haar ist ein ausgerissenes, denn in den Haarwurzeln steckt besonders viel DNA.

Mehr erzählt Klaus Püschel heute um 17 Uhr in seiner Vorlesung an der Kinder-Universität (Universität Hamburg, Audimax, Von-Melle-Park 4)