Hirnforschung

Kleinkinder sollten ihre Fragen stellen dürfen

Bonn. Gegen überzogenes Leistungsdenken in der Erziehung wendet sich der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther. Viele Frühförderprogramme würden "wie ein Rasenmäher" über die individuellen Bedürfnisse von Kindern hinweggezogen, sagte Hüther in einem Interview des Internetportals katholisch.de. Dadurch werde der natürliche Erkenntnisdrang von Heranwachsenden gehemmt. "Vierjährige stellen pro Tag etwa 400 Fragen. Das können sie aber nicht, wenn ihnen ständig etwas beigebracht werden soll."

( (KNA) )

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