Chinas Umweltverbrauch seit 2003 rasant gewachsen

Frankfurt. Der Umweltverbrauch der chinesischen Volkswirtschaft hat drastisch zugenommen und ist gesamt gesehen der größte der Welt, zeigt eine Studie der Umweltstiftung WWF. Als Maßstab nutzt sie den ökologischen Fußabdruck: die Fläche, die direkt genutzt oder aber benötigt wird, um Rohstoffe zu erzeugen und Schadstoffe abzubauen. Umgerechnet auf die Bevölkerung ist der Abdruck mit 2,2 Hektar pro Kopf (jüngste verfügbare Zahl aus 2007) zwar noch nicht einmal halb so groß wie der eines Deutschen (fünf Hektar). Jedoch ist die Zunahme beunruhigend: 2003 verbrauchte jeder Chinese noch 1,6 Hektar. Der größte Einzelposten ist der CO2-Ausstoß, der sich nahezu verdoppelte.