Forschung

Genvariante erhöht Risiko für Lungenkrebs

Zwei neu entdeckte Genvarianten könnten erklären, warum auch Nichtraucher an Lungenkrebs erkranken. Nach einer in der Fachzeitschrift "The Lancet Oncology" veröffentlichten US-Studie vom Mayo Clinic College führen die Genvarianten im Chromosom 13 bei Menschen, die nie oder nur sehr wenig geraucht haben, zu einem um fast 60 Prozent erhöhten Lungenkrebs-Risiko. Von Lungenkrebs sind vor allem Raucher betroffen. Der Studie zufolge ist aber weltweit jeder zehnte Lungenkrebs-Patient Nichtraucher. Träger der Genvarianten könnten danach besonders anfällig für externe Einflüsse wie etwa Passivrauchen sein.