High Tech-Schmiede

Marum entwickelte den ersten deutsche Tauchroboter

Der "Quest" kann in bis zu 4000 Meter Tiefe arbeiten und mit einer hochauflösenden HD-Kamera ausgerüstet, zeigt er die Tiefsee, wie wir sie zuvor noch nicht gesehen haben.

Es ist die High Tech-Schmiede der Meeresforschung: Das Zentrum für Marine Umweltwissenschaft an der Universität Bremen (MARUM). Hier wurde der „Quest“ entwickelt, der erste Tauchroboter in Deutschland, der in bis zu 4000 Meter Tiefe arbeiten kann. Das Besondere: Der „Quest“ wurde ständig weiterentwickelt und ist heute mit einer hochauflösenden HD-Kamera ausgerüstet, die uns die Tiefsee zeigt, wie wir sie zuvor noch nicht gesehen haben. Weitere High Tech-Geräte, wie zum Beispiel ein riesiges Meeresbodenbohrgerät oder auch ein autonom operierendes Unterwasserfahrzeug, wurden ebenfalls in Bremen entwickelt. So entschlüsseln die MARUM-Teams mit modernsten Methoden die Rolle der Ozeane im System Erde.

Die Forschung konzentriert sich auf die Ozeanränder und die angrenzende Tiefsee.Sechs Forschungsfelder stehen im Mittelpunkt der Arbeit: Ozean und Klima, Biogeochemische Prozesse, Sedimentationsprozesse, Küstendynamik und Nutzungsfolgenforschung, Gas- und Fluidaustritte und Hydrothermale Quellen. Darüber hinaus betreibt das MARUM eines von drei weltweit existierenden Bohrkernlagern des internationalen Tiefseebohrprogramms „IODP“.

Das MARUM umfasst das DFG-Forschungszentrum und Exzellenzcluster „Der Ozean im System Erde“. Es hat über 200 Mitarbeiter und wird geleitet von Prof. Dr. Gerold Wefer.

www.marum.de