Sensoren reduzieren Verletzungsgefahr durch Airbags

Würzburg. Mittels dehnbarer Sensoren könnten Verletzungen durch Airbags in Autos künftig vermieden werden. Die vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) entwickelten Sensoren werden dafür in den Autositz integriert. Sie messen, ob dieser belegt ist und wie die Person sitzt.

Denn beugt sich der Beifahrer in dem Moment vor, in dem das Luftkissen auslöst, kann dies schwere Folgen haben. Die neuen Sensoren erfassen die Bewegung des Menschen und können Gewicht und Größe abschätzen, sodass der Airbag entsprechend den Anforderungen gar nicht oder nicht mit voller Wucht ausgelöst wird. Möglich machen dies Sensorelektroden, die auf einer elastischen Folie sitzen und den lokal auftretenden Druck messen. "So können wir genau sagen, an welcher Stelle sich der Druck in welchem Maße ändert", erklärt Holger Böse, wissenschaftlich-technischer Leiter des Centers Smart Materials am ISC.