Internet

Online-Existenz löschen? Neue App verspricht rasche Hilfe

So löscht man sein Facebook-Konto in 5 Schritten

Beschreibung anzeigen

Einfach aus dem Internet verschwinden, schnell und spurlos. Eine neue App verspricht Hilfe für jene, die das Netz verlassen wollen.

Berlin.  Das Internet kann Verlockung und Ärgernis zugleich sein – ein schöner, aber auch ein erschreckender Ort. Es ist praktisch, zu jeder Zeit und überall Zugriff auf schier unendlich viele Informationen zu haben. Daneben gibt es aber auch die dunklen Seiten.

Kriminelle, aber auch Internet-Konzerne nutzen das Netz, um die Nutzer auszuspähen und an ihre Daten zu gelangen . Dies zeigt etwa aktuell der Skandal um Daten von zig Millionen Facebook-Mitgliedern, die über eine App abgesaugt wurden. Viele Menschen fühlen sich zudem von dauernden Updates und dem gefühlten Zwang, permanent online zu sein, gestresst.

Schon wenige Minuten können reichen

Die meisten haben wahrscheinlich schon einmal darüber nachgedacht, einfach aus allem auszusteigen und sich nicht mehr um die Masse an neuen Nachrichten, Updates und ähnliches kümmern zu müssen.

Zwei schwedische Software-Entwickler hatten wohl die gleichen Gedanken – und brachten mit „Deseat.me“ eine Web-App auf den Markt, die den Ausstieg aus dem Internet erleichtern soll.

Alles was es dazu braucht ist ein Google- oder Outlook-Account. Nach der Anmeldung scannt das Programm Apps und Services, für die man ebenfalls einen Account kreiert hatte, und listet diese in einer praktischen Übersicht auf.

Zu jedem Account, den das Tool findet, zeigte es automatisch die entsprechende Seite an, auf der man sein Konto löschen lassen kann. Je nachdem wie viele Konten die App findet, könnte die jeweilige Online-Identität binnen weniger Minuten gelöscht sein.

Facebook nach Datenskandal massiv unter Druck
Facebook nach Datenskandal massiv unter Druck

Die „Deseat.me“-Macher versprechen auf ihrer Startseite, die neuesten Sicherheitsprotokolle anzuwenden, so dass sie selbst keinerlei Zugriff auf die Nutzerdaten erhielten. Alles was die Nutzer den Entwicklern verrieten, sei der Status der gefunden Accounts, heißt es.

Dieser Text ist zuerst auf futurezone.de erschienen – Das neue Tech-News-Portal der Funke Mediengruppe