Bonn (dpa/tmn). Äpfel sollte man nicht mit Birnen vergleichen? Das fällt bei der Nashi-Birne schwer - sie hat von beidem etwas. Was man aus der Frucht machen kann, verraten Ernährungsexperten.

Sie sieht aus wie ein Apfel, ist aber eine Birne und schmeckt wie eine Mischung aus beiden Früchten: Die Nashi-Birne ist saftig wie eine milde Birne, aber knackig wie ein Apfel. Die Bezeichnung ist eigentlich doppelt gemoppelt, denn Nashi ist das japanische Wort für Birne. Sie gibt es ganzjährig und kommt aus China, Neuseeland und Japan zu uns.

Wer sich angesichts der oft rauen Schale unsicher ist, Nashis pur zu naschen, kann beruhigt sein. Die Birne mit ihrem süß-säuerlichen Aroma kann sowohl pur gegessen werden, bereichert aber auch süße und pikante Gerichte. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hin.

Laut den Ernährungsexperten erkennt man reife Früchte an einem feinen Birnenduft. Da sie sehr druckempfindlich sind, werden sie meist einzeln in Schaumstoffstrümpfen verpackt angeboten. Dennoch sollte man bei der Auswahl auf unbeschädigte Früchte achten.

Mit Ziegenkäse überbacken oder als Chutney

Keine Idee zur Verwendung? Die BZfE-Experten helfen auf die Sprünge: So schmeckt die Nashi-Birne mit Ziegenkäse überbacken als Vorspeise, in Obstsalaten oder kann im herbstlichen Salat mit Radicchio, Roter Bete, Granatapfel und Walnüssen kombiniert werden.

Auch ein pikantes Nashi-Chutney ist unbedingt einen Versuch wert: Dafür werden Zwiebeln und Ingwer angedünstet und die in Würfel geschnittene Frucht hinzugegeben. Mit Chili, Sternanis, etwas Zucker und Essig würzen und rund 40 Minuten köcheln. Die dickflüssige Masse wird dann noch heiß in saubere Einmachgläser gefüllt.