München (dpa/tmn). Die Pommes natürlich, aber auch Schnitzel, Berliner und sogar Schokoriegel schmecken frittiert einfach gut. Die gute Nachricht: Es gibt Fritteusen für zu Hause, die arbeiten etwas gesünder.

Der Tüv Süd rät zu einer Kaltzonen-Fritteuse statt der herkömmlichen Modelle. Denn erstere liefern gesündere Ergebnisse und man kann das Öl länger nutzen.

In beiden Fritteusen werden die Lebensmittel im heißen Öl frittiert. Bei der herkömmlichen Variante befindet sich laut Tüv Süd das Heizelement an der Unterseite des Geräts und erhitzt das Öl
in der Frittierwanne von außen. Das heißt: Die Heizstäbe und das Öl kommen nicht in Kontakt miteinander.

Anders ist dies bei der Kaltzonen-Fritteuse. Hier hängt das Heizelement mit etwas Abstand zum Boden frei im Öl, wodurch sich am Boden des Behälters eine kältere Zone mit rund 70 Grad bildet.

Weniger Acrylamid kann sich bilden

Reste von frittierten Lebensmitteln, die sich dort sammeln, verbrennen nicht so schnell, so der Tüv Süd. Das bedeutet, sie verunreinigen auch nicht das Öl, welches sich so häufiger nutzen lässt als bei der herkömmlichen Fritteuse.

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Eine weitere Folge: Das Risiko der Bildung von Acrylamid sinkt laut Tüv Süd. Dieser vermutlich krebserregende Stoff entsteht ab Temperaturen über 175 Grad, besonders bei der Zubereitung von Produkten aus Getreide und Kartoffeln.

Eine weitere Alternative ist die Heißluft-Fritteuse, die so ähnlich funktioniert wie ein Backofen mit Umluft-Funktion. Ihr Vorteil: In ihr lassen sich Lebensmittel mit weniger Öl zubereiten. Ein Nachteil: Der Geschmack von Frittiertem aus Öl-Geräten gilt als intensiver.