New York. Selbstgekochte Brühe aus Knochen ist die Grundlage für zahlreiche Rezepte. Am besten kocht man sie auf Vorrat.

Das Rezept zur Knochenbrühe stammt aus dem Kochbuch von Food-Bloggerin Phoebe Lapine. Für eine selbst gekochte Rinderbrühe nimmt sie:

Zutaten:

2 Kilogramm Rinderknochen (fragen Sie Ihren Metzger zum Beispiel nach Knöcheln, Rippenstücken, Ochsenschwanz oder Markknochen in 5 cm breiten Stücken), 2 halbierte Karotten, 4 frische Thymianzweige oder 2 Rosmarinzweige, 2 Lorbeerblätter, 1 Esslöffel schwarze Pfefferkörner, 1 Esslöffel Salz

Zubereitung:

1. Für den besonderen Geschmack werden die Rinderknochen auf einem tiefen Blech im Ofen für 30 Minuten bei 230 Grad geröstet. Alle 10 Minuten wenden, bis die Knochen tiefbraun sind und intensiv duften.

2. Die Rinderknochen samt ausgelaufenen Saft mit Karotten, Thymian, Lorbeer, Pfefferkörnern und Salz in einen großen Suppentopf oder Schongarer von 6 bis 8 Liter Fassungsvermögen geben. Um die Kochzeit zu verkürzen, kann man einen Schnellkochtopf nehmen. Die Zutaten mit 4 Liter oder so viel gefiltertem Wasser aufgießen, dass sie bedeckt sind, der Topf aber maximal bis 2-3 cm unter den Rand gefüllt ist.

3. Bei geringer Temperatur mindestens 4 Stunden köcheln oder bei Verwendung eines Schongarers bis zu 12 Stunden. Schaum mit einer Schöpfkelle abnehmen.

4. Brühe durch ein großes Sieb geben, bis alle größeren Bestandteile aussortiert sind. Gegebenenfalls zweimal sieben. Abschmecken und bei Bedarf nachsalzen.

5. Brühe in sterile Gläser oder luftdichte Behälter umfüllen. Die Brühe hält sich für etwa eine Woche im Kühlschrank, im Tiefkühler für 6 Monate.

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