Von fruchtig bis würzig

Die fruchtige Variante: eine selbst gemachte Himbeer-Vinaigrette.

Die fruchtige Variante: eine selbst gemachte Himbeer-Vinaigrette.

Foto: Getty Images/iStockphoto

So kann man ausgefallene Essigsorten selbst ansetzen, zum Beispiel mit Himbeeren.

Hamburg. Bei einer Vinaigrette beeinflusst der Essig den Geschmack entscheidend. Und die Auswahl ist groß. Wie wäre es beispielsweise mit Champagner- oder Bieressig, Holunder- oder Johannisbeeressig? Auch fruchtiger Himbeeressig lässt sich leicht selbst ansetzen und schmeckt besonders zu herben Salatsorten wie Rucola oder Radicchio.

Benötigt werden 100 Gramm Himbeeren, einige schwarze Pfefferkörner sowie ein halber Liter Apfel- oder Weißweinessig. Die Himbeeren waschen und trocken tupfen. Gemeinsam mit dem Pfeffer in eine Glasflasche füllen. Den Essig hineingießen und das Gefäß fest verschließen. An einem kühlen, dunklen Ort etwa zwei Wochen ziehen lassen. Der Himbeeressig ist fertig, wenn die Beeren ihre Farbe komplett an den Essig abgegeben haben und er tiefrot ist. Die Flüssigkeit nun durch ein feines Sieb filtern und wieder in eine saubere Flasche füllen. Für die Optik können ein paar frische Himbeeren als Dekoration hinzugegeben werden.

Auch mit Kräutern wie Thymian, Rosmarin, Salbei oder Dill kann Essig aromatisiert werden. Für einen Liter Essig, etwa Weißweinessig, werden etwa 150 Gramm frische Kräuter benötigt. Zusätzlich können zum Beispiel Chilischoten oder gehackte Knoblauchzehen hinzugegeben werden. Die Mischung sollte ebenfalls rund zwei Wochen an einem kühlen, dunklen Ort durchziehen. Die Kräuter anschließend entfernen.

Egal ob Frucht- oder Kräuteressig – hat die saure Komponente bereits einen starken Eigengeschmack, sollte sie für die Vinaigrette zunächst sparsam eingesetzt werden. Doch ein paar Tropfen Himbeeressig verleihen dem Dressing eine ganz besondere Note!