Nachhaltigkeit

So schafft man eine Permakultur im eigenen Garten

Üppig grün und voller spannender Ecken: Permakultur hat viel zu bieten.

Üppig grün und voller spannender Ecken: Permakultur hat viel zu bieten.

Foto: Fabian Weiss/Löwenzahn Verlag/dpa-tmn

Mit der Permakultur wird ein Garten so gestaltet, dass er möglichst nachhaltig ist - also ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig. So geht's.

Bischbrunn (dpa/tmn). Einen Garten im Einklang mit der Natur verspricht die Permakultur. Die Gestaltung ist aber nur am Anfang mit etwas mehr Aufwand verbunden. Permakultur-Designer Jonas Gampe rät dann erst mal zu «einer sehr umfangreichen Bestandsaufnahme», auch mit Blick auf die Pflanzungen in den unterschiedlichen Jahreszeiten.

«Das ist ein spannender, kreativer Prozess, aber nicht so aufwendig, wie es vielleicht klingt», sagt der Garten-Landschaftsbau-Techniker. «Wer genau weiß, was er hat und was er will, ist nach einem halben Tag fertig.»

Vorhandene Ressourcen nutzen

Darauf basierend legt man eine halbwegs maßstabsgetreue Zeichnung an, um sich selbst klarzumachen: «Was braucht wie viel Platz im Garten? Wo ist der beste Sitzplatz? Welches Obst kann man anpflanzen?», zählt Gampe auf. «Je mehr fachliches Wissen Sie haben, desto besser können Sie konkret planen.»

Genauso geht man vor, wenn man einen bereits bepflanzten Garten umgestalten möchte. «Die bestehenden Flächen lassen sich gezielt weiterentwickeln», sagt Gaupe. «Dabei gilt: Nicht einfach alles entfernen, sondern immer mit Bedacht und einem Ziel vorgehen. Nutzen Sie die Ressourcen, die vorhanden sind.» So können im Windschatten einer Thujahecke neue, ökologisch wertvolle Gehölze wachsen, die die Thuja ersetzen, sobald sie groß genug sind.

«Ein ebenerdiges Gemüsebeet können Sie einfacher umwandeln», sagt Gaupe weiter. «Ebenso können Sie eine Bienenweide statt Rasen oder Pilzkulturen auf Holzstämmen anlegen.»

( dpa )