Hamburger Symphoniker

Peter Ruzicka dirigiert

Der Komponist zu Gast beim 6. Symphoniekonzert

Satyagraha ist eine von Mahatma Gandhi entwickelte Strategie, durch eigene Gewaltlosigkeit und die Bereitschaft, Leiden auf sich zu nehmen, die Vernunft und das Gewissen des Gegners anzusprechen und ihn für die eigene Sache zu gewinnen. Peter Ruzicka, den viele Hamburger noch als Intendanten der Staatsoper kennen, hat 1985 ein Werk mit dem Titel "Satyagraha" komponiert, das er bei den Hamburger Symphonikern dirigieren wird.

Ebenfalls auf dem Programm stehen Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61 und George Enescus (1881-1955) unvollendete Sinfonie Nr. 5 aus dem Jahre 1941. Die deutsche Erstaufführung dieses Werkes hat Ruzicka vor einem halben Jahr in Saarbrücken geleitet, jetzt bringt er diese unter dem erschütternden Eindruck des Zweiten Weltkrieges entstandene und von Pascal Bentoiu vollendete Komposition in Hamburg zu Gehör. Solist ist der Tenor Marius Vlad, die Symphoniker werden außerdem vom Vocalconsort Berlin begleitet. Solist bei Beethovens Violinkonzert ist der erst 24 Jahre alte Amerikaner Ryu Goto.

6. Symphoniekonzert 10.2., 19.00, Laeiszhalle, Karten zu 8,- bis 42,- unter T. 44 02 98

( (oeh) )