Karikaturen

Al-Qaida setzt Kopfgeld aus

STOCKHOLM. Das Terrornetzwerk al-Qaida hat ein Kopfgeld von 100 000 Dollar (72 000 Euro) auf den Zeichner einer umstrittenen Karikatur des Propheten Mohammed in Schweden ausgesetzt. Für die Ermordung des Chefredakteurs des Blatts, das die Zeichnung veröffentlicht hatte, bot die Gruppe Islamistischer Staat Irak im Internet weitere 50 000 Dollar an. Wie die Polizei sagte, erhalten der Künstler Lars Vilks und der Chefredakteur von "Nerikes Allehanda", Ulf Johansson, Polizeischutz. Unterdessen hat einer der einflussreichsten islamischen Prediger Saudi-Arabiens den Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, Osama Bin Laden, zur Umkehr aufgefordert. Der Terror habe zu viele unschuldige Opfer gefordert, erklärte Salman al-Auda in einer TV-Sendung.