Politik

Voscherau – sein Leben in Daten

13. August 1941: ­Voscherau wird in ­Hamburg als Sohn des Schauspielers Carl Voscherau geboren. Nach dem Abitur am Gymnasium Oberalster studiert er Jura und Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. 1969 Promotion.

1966: Voscherau tritt in die SPD ein, wie seine Eltern und Großeltern vor ihm. Seine politische Laufbahn beginnt 1970 mit der Wahl in die Bezirksversammlung Wandsbek.

1971: Heirat mit seiner Frau Annerose. Das Paar bekommt einen Sohn und zwei Töchter.

1974: Der Sozialdemokrat wird in die Bürgerschaft gewählt, steigt 1981 in den Landesvorstand auf und übernimmt 1982 den SPD-Fraktionsvorsitz.

8. Juni 1988: Henning Voscherau wird als Nachfolger von Klaus von Dohnanyi (ebenfalls SPD) zum Ersten Bürgermeister der Hansestadt gewählt.

1993: Das Verfassungsgericht erklärt die Wahl von 1991 für ungültig, bei der Neuauflage verliert Voscheraus SPD die absolute Mehrheit.

7. Mai 1997: Der Bürgermeister präsentiert der Öffentlichkeit seine „Vision HafenCity“.

8. Oktober 1997: Rücktritt, nachdem er nicht wie gewünscht die Koalition mit der Stattpartei fortsetzen kann, sondern die Zeichen auf Rot-Grün stehen, was er ablehnt.