Frankfurt

Studie: Homo-Ehe ist  für die Deutschen kein wichtiges Thema

Frankfurt.  Die Homo-Ehe wird gesellschaftlich zwar allgemein anerkannt, steht aber in der Rangliste der wichtigsten Themen für die Bürger an letzter Stelle. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. 77 Prozent der Befragten nannten den Flüchtlingsstrom aus Afrika als besonders wichtiges Thema, 72 Prozent den Terror des „Islamischen Staats“ (IS). Eine Mehrheit verwies außerdem auf die Stabilität des Euro (59 Prozent), die Integration von Zuwanderern (57 Prozent) und den Klimawandel (55 Prozent).

Die Frage nach der Zulassung der gleichgeschlechtlichen Ehe wurde von 17 Prozent als besonders wichtiges Thema genannt. Sie stehe damit an letzter Stelle von 14 aktuellen politischen Themen. Dass die Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare mit der Ehe vollständig gleichgestellt werden sollte, meinten vor 15 Jahren 24 Prozent, heute sind es 49 Prozent.