Kurt Heinrich Ledien (1893–1945)

Foto: Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

In Berlin geboren, kam Ledien als Kind nach Hamburg. Nach dem Jurastudium wurde er Amtsgerichtsrat in Altona, später Landgerichtsrat in Dortmund. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft entließen ihn die Nazis. Er schloss sich dem Hamburger Zweig der „Weißen Rose“ an. Die Gestapo verhaftete ihn und brachte ihn ins KZ Fuhlsbüttel. Am 23. April 1945 wurde er in Neuengamme gehenkt.