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„Ich hätte St. Pauli nie im Tabellenkeller erwartet"

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St. Paulis Stürmer Simon Makienok erzielte bislang magere zwei Saisontore. Will der Kiezclub die Klasse halten, wird der 30 Jahre alte Däne wohl häufiger treffen müssen.

St. Paulis Stürmer Simon Makienok erzielte bislang magere zwei Saisontore. Will der Kiezclub die Klasse halten, wird der 30 Jahre alte Däne wohl häufiger treffen müssen.

Foto: Witters

Jörg Naroska ist als langjähriger Begleiter des Clubs Abstiegskampf-erprobt. Außerdem: Schultz frotzelt über Ex-Mitspieler Hennings.

Hamburg. Über die große Bedeutung des Spiels gegen Fortuna Düsseldorf an diesem Sonntag (13.30 Uhr, Sky und Liveticker auf abendblatt.de) gibt es für St. Paulis Trainer Timo Schultz keinen Zweifel. „Wir werden das Gefühl aus dem Spiel unter den Weihnachtsbaum mitnehmen“, sagte er am Freitag. Nachdem sein auf Rang 17 platziertes Team wegen des Spielausfalls am Mittwoch unverrichteter Dinge aus Würzburg zurückgekommen ist, bleibt nur das Heimspiel gegen den Bundesligaabsteiger, um mit einer zweistelligen Punktzahl in die kurze Pause zu gehen.

Die Hoffnung, der Gegner könnte angesichts seine Spiels am Mittwochabend gegen Osnabrück erschöpfter als sein eigenes Team sein, will Schultz gar nicht erst hegen. „Die kommen mit einem 3:0 im Rücken und einer kleinen Serie hierher. Da müssen wir uns keine Gedanken machen, dass sie hier müde auftauchen werden“, sagte er. Das gelte vor allem für Fortunas Torjäger Rouwen Hennings, der von 2008 bis Ende 2011 beim FC St. Pauli gespielt hat – gemeinsam mit Schultz. „In seinem Alter läuft er ohnehin nicht mehr so viel“, frotzelte Schultz über seinen 33 Jahre alten, früheren Teamkollegen.

Schultz frotzelt über Ex-Mitspieler Hennings

„Wir haben noch regelmäßig Kontakt, aber nicht mehr in den letzten Wochen vor dem Spiel“, erzählte St. Paulis Trainer am Freitag. Bei seiner Einschätzung über den Gegner, der zuletzt drei Spiele in Folge gewann, klang allerdings durch, dass er einen Stürmer wie Hennings gern in seinem eigenen Team hätte. „Ihre Qualität im Abschluss ist herausragend“, sagte er über Düsseldorfs Angreifer Hennings (fünf Saisontore), Kenan Karaman (drei) und Dawid Kownacki (zwei).

Und er fügte über die mit „Bundesliga-Spielern gespickten“ Düsseldorfer an: „Ihre Chancenverwertung ist deutlich besser als unsere. Sie sind ein Beispiel, wie man mit drei Siegen in Folge in der Tabelle klettern kann. Das haben sie uns voraus“, sagte der Coach weiter, dessen Team seit dem 27. September nicht mehr gewonnen hat.