Kunst-Podcast

Der Turmbau zu Babel und der alltägliche Größenwahn

Im Kunsthallen-Podcast des Hamburger Abendblatts: Hendrik van Cleve III. und "Der Turmbau zu Babel", Öl auf Eichenholz

Im Kunsthallen-Podcast des Hamburger Abendblatts: Hendrik van Cleve III. und "Der Turmbau zu Babel", Öl auf Eichenholz

Foto: bpk Foto Elke Walford

Lars Haider spielt mit Kunsthallen-Direktor Alexander Klar „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Heute: „Der Turmbau zu Babel“.

Hamburg. Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um den „Turmbau zu Babel“ von Hendrik van Cleve III. aus dem 16. Jahrhundert, bei dem sich der Kunstlaie Haider zunächst freut, dass er „weiß, was das ist“.

Aber ist das wirklich so? Natürlich nicht. Denn der Turmbau steht nicht vor der Stadt Babel beziehungsweise Babylon, sondern in Rom, klärt Klar auf. Weil es eben nicht um den einen, sondern um den fast alltäglichen menschlichen Größenwahn überall und um die Frage geht, was das alles mit Corona zu tun hat.

Dieses und weitere Werke finden Sie in der Online-Sammlung der Hamburger Kunsthalle