HSV – wir müssen reden

Bastian Reinhardt verrät: Der HSV wollte Höwedes holen

Keine Folge mehr verpassen - jetzt kostenlos abonnieren auf:
HSV-U-16-Trainer Bastian Reinhardt (M.) mit den Reportern Kai Schiller (l.) und Henrik Jacobs im Podcast-Studio des Hamburger Abendblatts.

HSV-U-16-Trainer Bastian Reinhardt (M.) mit den Reportern Kai Schiller (l.) und Henrik Jacobs im Podcast-Studio des Hamburger Abendblatts.

Foto: Thorsten Ahlf

U-16-Trainer spricht im Abendblatt-Podcast über die Partynacht nach van der Vaarts Abschiedsspiel und den Humor von Hecking.

Hamburg. Die Stimme von Bastian Reinhardt klingt am Montagnachmittag noch ein wenig heiser, als der 43-Jährige in der Abendblatt-Redaktion erscheint. Bis 2 Uhr nachts hatte der frühere HSV-Verteidiger auf der Aftershow-Party von Rafael van der Vaart im "East"-Hotel auf St. Pauli gefeiert, wie er im Podcast "HSV – wir müssen reden" verrät. Zuvor hatte Reinhardt im Volksparkstadion gezeigt, dass er das Toreschießen noch nicht verlernt hat. So wie 2008, als er für den HSV beim 4:2-Sieg in Bielefeld den einzigen Doppelpack seiner Bundesligakarriere erzielte.

Es war der bislang letzte Sieg des HSV beim kommenden Gegner Arminia Bielefeld. Reinhardt spielte vor seinem Wechsel zum HSV selbst bei den Ostwestfalen. Erinnern tut er sich vor allem an eine Ausschreitung mit Ansgar Brinkmann bei McDonalds, die eine lange Verhandlung vor dem Landgericht zur Folge hatte.

Ebenfalls unglücklich verlief Reinhardts Zeit als Sportvorstand beim HSV zwischen 2010 und 2011. "Ich würde heute vieles anders machen", sagt Reinhardt. Er erzählt, wie er damals eigentlich Benedikt Höwedes verpflichten wollte, am Ende aber Heiko Westermann kaufte. Außerdem erklärt Reinhardt, warum er vor einem Jahr das Angebot ablehnte, die U21 des HSV zu trainieren. Hören Sie selbst.