Liebe Freunde des Hamburger Abendblatts,

Ihr Lars Haider

in den vergangenen zwei Tagen hat es Probleme beim Versenden unseres Newsletters gegeben (was heißt Probleme: er ist nicht rausgegangen), für die ich mich auch im Namen von Matthias Iken nur entschuldigen kann. Und nein, der Herr Iken hatte ausnahmsweise einmal keine Schuld….

Heute funktioniert hoffentlich wieder alles so, wie es die vielen Tausend Menschen, die diesen Newsletter jeden Tag erhalten, zu Recht erwarten.

Und es gibt viel zu berichten: Zum Beispiel von zwei neuen Volksinitiativen, die erreichen wollen, dass die Stadt ihre Grundstücke nur noch in Erbpacht vergibt und dass auf städtischen Grundstücken nur noch geförderte Wohnungen gebaut werden. Dafür werden jetzt jeweils 10.000 Unterschriften gesammelt, die noch vor der Bürgerschaftswahl zusammenkommen sollen. Und wenn dann die Bürgerschaft den Plänen nicht zustimmt, käme es zu weiteren Volksbegehren…

Zwei Hamburger Institutionen blicken mit leichten Sorgen in die Zukunft: Die Spielbank Hamburg hat noch immer keine Konzession für die Zeit ab 1. Januar, morgen entscheidet sich vor Gericht, ob das Haus am Stephansplatz vorübergehend schließen muss. Und die Betreiber des Hotel Smolka in der wunderschönen Isestraße haben aktuell nur einen Mietvertrag über zwei Jahre – was extrem unüblich ist und die Planung für ein Hotel nahezu unmöglich macht. Entstehen in dem alt-ehrwürdigen Gebäude irgendwann doch (sehr teure) Wohnungen?

Die Klimaaktivisten von Fridays for Future haben ein Jahr nach dem Beginn der Demonstrationen in Hamburg ein ernüchterndes Fazit gezogen. "Vor genau einem Jahr standen wir das erste Mal hier. In der Zwischenzeit ist viel passiert: Wir haben fünf Großdemonstrationen organisiert, Abgeordnete der Bürgerschaft getroffen und dem Umweltausschuss unsere Forderungen präsentiert", sagte Mitorganisatorin Nele Brebeck heute. „Doch trotz allem setzt unsere Regierung weiterhin beim Klimaschutz auf Maßnahmen, die nicht über den Placebo-Effekt hinaus wirken.“

Eine der letzten großen Galas des Jahres hat der Hamburger Sport gefeiert. Und wer hat an dem Abend, an dem unter anderem die Basketballer der Hamburg Towers als beste Mannschaft geehrt wurden, die beste Laudatio gehalten? Kommen Sie nie drauf: Es war „Höhle-der-Löwen“-Legende Ralf Dümmel, der kluge und berührende Worte für Ehrenpreisträger Wladimir Klitschko fand.

Einen schönen Feierabend wünscht