Die jüngsten Piratenüberfälle

In der Vergangenheit hat es immer wieder Überfälle von Piraten auf Schiffe gegeben. Eine Übersicht über die jüngsten Zwischenfälle:

25. August 2008: Piraten überfallen eine Segeljacht mit deutschen Touristen vor Korsika und erbeuten 138 000 Euro. Der 55 Meter lange Segler "Tiara" kam von der italienischen Nachbarinsel Sardinien und hatte vor Porto Vecchio geankert.

21. August 2008: Piraten kapern vor der somalischen Küste drei Schiffe, darunter auch die "BBC Trinidad" der Bremer Beluga-Reederei.

23. Juni 2008: Somalische Piraten überfallen das Segelboot eines deutschen Paares und verschleppen die beiden Urlauber in das Bergland der halbautonomen Region Puntland. Am 9. August bestätigt das Auswärtige Amt die Freilassung der beiden Deutschen.

28. Mai 2008: Piraten kapern vor der Küste Somalias ein Schiff der Lübecker Reederei Hans Lehmann KG. Am 8. Juli werden Schiff und Besatzung gegen ein Lösegeld von 750 000 US-Dollar (478 000 Euro) freigelassen.

04. April 2008: Vor der somalischen Küste kapern Piraten die französische Luxusjacht "Le Ponant" und nehmen 30 Besatzungsmitglieder als Geiseln. Eine französische Fregatte folgt dem Dreimaster. Am 11. April kommen die Geiseln frei. Über das Lösegeld wird Stillschweigen gewahrt. Nach einem Bericht des Radiosenders France Info soll die französische Großreederei CMA-CGM den Entführern zwei Millionen Dollar (1,27 Millionen Euro) gezahlt haben. Nach der Freilassung nimmt das französische Militär nach einer Verfolgungsjagd mit dem Hubschrauber sechs der zwölf Seeräuber fest.