Zwischenruf

Was 2017 gut war in Hamburg – ein Rückblick

Sie sind genervt von Rückblicken, die uns zeigen sollen, was für ein schlimmes Jahr hinter uns liegt? Es war nicht alles gut 2017, aber es war auch nicht alles schlecht. Das Abendblatt hat zusammengestellt, was in Hamburg 2017 gut war:
1. Der HSV hat die Klasse und den Trainer gehalten (Stand: gestern Abend).
2. Der FC St. Pauli hat die Klasse gehalten und den Trainer entlassen.
3. Altona 93 ist aufgestiegen.
4. Hamburg konzentriert sich seit der ersten Pokalrunde auf den Klassenerhalt.
5. Die Elbphilharmonie ist eröffnet – und nur ein kleiner Teil wegen Baumängeln wieder geschlossen worden.
6. Präsident Erdogan war nicht drin.
7. Donald Trump war drin – und twitterte nach der großen Krawallnacht frei von jeder Ironie: „Toller erster Tag in Hamburg, freue mich schon auf den zweiten.“
8. G 20 war viel weniger schlimm als befürchtet – jedenfalls in den Stadtteilen Cranz, Curslack und auf Neuwerk.
9. Der verregnete Sommer war viel weniger schlimm als befürchtet. Es gab weder Dürren noch Waldbrandgefahr.
10. Das Stuttgarter Weindorf ist das zweite Jahr in Folge ausgefallen.
11. Die Grünen haben in Hamburg ein Dieselverbot und Tempo 30 durchgesetzt, und zwar auf vielen Fahrradstreifen.
12. Altersarmut? Nicht in Hamburg! Mick Jagger (74), Keith Richards (73), Ron Wood (70), Charlie Watts (76) und Karl Lagerfeld (84) durften sich an der Elbe etwas zur Rente dazuverdienen.
13. Die beste Nachricht zum Schluss: Hamburger sind gesünder als angenommen, fand die Barmer jetzt heraus. Aber nur dann, wenn man das Burger-Fleisch fettarm brät – und die Pommes weglässt.