Glosse

Mit dem HVV auf Weltreise gehen

Sie möchten in den Ferien fremde Länder entdecken, scheuen aber die Strapazen einer Weltreise? Kein Pro­blem: Lösen Sie ein HVV-Ticket und lernen Sie die schönste Stadt von ihrer überraschenden Seite kennen. Manchmal gehört nur ein wenig Fantasie dazu:


Überseequartier (U 4): Wer an einem Tag mit hoher Luftfeuchtigkeit die Treppen dieses U-Bahnhofs in der HafenCity emporsteigt und plötzlich vor den Kreuzfahrtschiffen mit ihren US-Passagieren steht, fühlt sich ins schwülwarme Florida versetzt. Willkommen in Port Miami! Und seien Sie froh, dass es am Strandkai (noch) keine Krokodile gibt …


Billstedt (U 2/U 4): Das Zentrum von Billstedt ist eine Welt für sich. Ein Sommerabend an der Billstedter Hauptstraße fühlt sich an wie ein Tag am Mittelmeer. Hier können Sie echte anatolische Küche und süße Baclava noch ohne Massen von Billig-Touristen genießen.


Landungsbrücken (U 3, S 1, S 3): Lust auf einen Hauch Australien? Kenner nehmen die Fähre 62 – und basteln in Höhe der Elbphilharmonie mit geschälten Apfelsinenstückchen die Oper von Sydney nach (die auch am Hafen liegt und 14-mal so teuer wurde wie geplant). Dann schippern sie zum Elbstrand und stellen fest: Övelgönne ist schöner als der berühmte Bondi Beach – ohne Haie und sogar mit einem Strandkiosk.


Hagenbecks Tierpark (U 2):
Wer die Sommerhitze nicht mehr erträgt, kann im Stellinger Eismeer Pinguine und Eisbären sehen – das gibt’s noch nicht einmal in freier Natur. Und nach Afrika sind es auch nur ein paar Minuten zu Fuß.


Königstraße (S 1, S 2, S 3): Im ehemals dänischen Altona sehen viele Häuserzeilen noch aus wie in der Altstadt von Kopenhagen. Vorteil: Sie müssen keine Euro in Kronen tauschen. Und nach Plundergebäck, Softeis und Hotdogs müssen Sie auch nicht lange suchen.


Altona (S 1, S 2, S 3, S 11):
Siehe Königstraße! Wer von Dänemark nach Schweden (hier: Ikea) will, findet von Billy bis Köttbullar alles, was das Herz begehrt. Das Beste: Ihre Kinder können Sie so lange im Småland abgeben, bis der Hamburger Sommer 2016 wieder vorbei ist – also maximal 1,5 Stunden pro Tag.