Meinung
Menschlich gesehen

Teresa Weißbach, die Einspringerin

Teresa Weißbach gibt spontan die Hedda Gabler an den Hamburger Kammerspielen.

Teresa Weißbach gibt spontan die Hedda Gabler an den Hamburger Kammerspielen.

Foto: Christian Behring / picture alliance / PIC ONE

Die Schauspielerin lebt eigentlich in Berlin – und ist trotzdem in Hamburg eingesprungen, als eine Kollegin erkrankte.

„Es gibt so viele Rollen, die ich ohne lange nachdenken zu müssen zusagen würde“, sagt Schauspielerin Teresa Weißbach (41) über sich. Und offensichtlich gehört die Rolle der Hedda Gabler in Henrik Ibsens gleichnamigem Stück dazu: Obwohl Weißbach mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Berlin lebt, war sie sofort bereit, für die krankheitsbedingt plötzlich unbesetzte Hauptrolle an den Hamburger Kammerspielen einzuspringen.

Schon im Jahr 1999, als sie sich an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock einschrieb, wurde sie einem bundesweiten Kinopublikum durch Leander Haußmanns DDR-Komödie „Sonnen­allee“ bekannt. Seitdem fühlt sich Weißbach sowohl vor der Kamera in zahlreichen TV-Produktionen vom „Tatort“ bis zum „Polizeiruf 110“ wohl als auch auf Theaterbühnen, seien es die Bayreuther Festspiele oder das Wiener Burgtheater.

Heimat- und naturverbunden, wie die in Zwickau geborene Sächsin auch in Berlin geblieben ist, wurde ihr eine Rolle geradezu auf den Leib geschrieben: Als Försterin Saskia Bergelt ist sie seit 2019 in der ZDF-Reihe „Erzgebirgskrimi“ ein Quotenhit.

( tl )

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