Meinung
Menschlich gesehen

Dirk Albrecht, der Zoodirektor

Johannes Kramer
Dr. Dirk Albrecht ist der Hagenbeck-Geschäftsführer.

Dr. Dirk Albrecht ist der Hagenbeck-Geschäftsführer.

Foto: Johannes Kramer

Der Geschäftsführer von Hagenbecks Tierpark blickt auf zwei Jahre Corona zurück. Was seine größte Befürchtung ist.

Von „tiefen Sorgenfalten“ spricht Dirk Albrecht angesichts der wirtschaftlichen Lage in Hagenbecks Tierpark. Zwei Jahre Pandemie bedeuten Einbußen in Millionenhöhe. „Meine größte Befürchtung ist, dass es noch ein weiteres Jahr Corona geben wird“, sagt der 73 Jahre alte Geschäftsführer, der ein Freund des früheren Direktors Claus Hagenbeck ist und aus Mülheim an der Ruhr stammt – „dem grünen Herzen des Ruhrgebiets“, wie Albrecht sagt.

Der Start in die Saison mache Hoffnung: „Wir können endlich wieder für alle öffnen, wie wir es in den letzten zwei Jahren nicht konnten. Nichts ist trauriger als ein großer, schöner Tierpark ohne Menschen.“ Nach Hamburg kam der promovierte Kaufmann, der in Groß Borstel lebt, vor 25 Jahren wegen der Liebe. Auch die Treue der Tierpark-Besucher schätzt Albrecht sehr. Auf die Frage, wie viel Hamburg in Hagenbeck steckt, sagt er lachend: „Gibt es mehr als 100 Prozent?“

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