Meinung
Menschlich gesehen

Paul Auster – der Berufs-New-Yorker

Der amerikanische Schriftsteller Paul Auster.

Der amerikanische Schriftsteller Paul Auster.

Foto: Eva Tedesj?/DN/TT / picture alliance / DN

Mit seiner Frau und seiner Tochter setzte er ein Zeichen und gründete die Gruppe „Writers Against Trump“ .

Es gibt kaum einen lebenden US-Schriftsteller, dessen Leben und Werk so eng mit seiner Heimatstadt verbunden sind wie bei Paul Auster. Schon sein literarischer Durchbruch aus den 80er-Jahren trägt sie im Titel, die „New-York-Trilogie“. Auster hat sich als kultureller Botschafter des Big Apple erwiesen und ist auf seine angenehm zurückhaltende Art ein Berufs-New-Yorker geworden.

Natürlich blickt er über den eigenen Tellerrand hinaus. Hamburg besuchte er erstmals zum 800. Hafengeburtstag. Und in seinem bestens bestückten Bücherregal hat ein deutscher Dichter einen besonderen Platz: Friedrich Hölderlin. Seit seiner Kindheit ist der
74-Jährige zudem ein großer Baseball-Fan. Noch bevor er als Autor erste Erfolge feierte, entwickelte Paul Auster das Kartenspiel „Action Baseball“.

Eine weitere große Liebe ist die Musik. Tochter Sophie ist Musikerin geworden. Mit ihr und seiner Frau, der Schriftstellerin Siri Hustvedt, hat er die Gruppe „Writers Against Trump“ gegründet.

( vob )

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